Weekend up market in Russia

On Monday I visited the „Dacha na kirovke“ in Russia, Chelyabinsk. When I first came in my old hometown I was quite disappointed about the difference of development in Germany vs. Russia. Everyone who crossed my way ws shocked about being tattoed as a girl/young woman. It was just a very different feeling than in Berlin. Then my cousin took me to the „weekend up market“ on the „Kirovka“. It is a small market with different merchants, the entrance costs 50rub. (=0,78Euro). It was a really nice and hip atmosphere with many young people being around .

Most of the things on the market were selfmade, for example rings, chains, bracelets. You also can find watches, shirts aaand of coure selfmade cupcakes, coffee and peanut butter :-).

vk : https://vk.com/weekendupmarket

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Ich packe meinen Koffer …

… und nehme mit ?

Erinnert ihr euch an das Spiel, das man immer in der Schule in einem Stuhlkreis gespielt hat? „Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Meinen Kulturbeutel, 2 Paar Jeans, ein Kleid, meine schönsten Schuhe …“

Manchmal gerät bei dem Spiel etwas in Vergessenheit, manchmal überspringt man Dinge. Wie fange ich diesmal an ? Ich packe meinen Koffer und nehme mit:

  • ein großes Stück Mut, der mich dazu bringt, Menschen zu treffen, auf die ich schon so lange gewartet habe.
  • Aufregung bis in die Fingerspitzen
  • Kribbeln am ganzen Körper
  • Unentschlossenheit
  • Unsicherheit
  • einen halben Koffer Geschenke
  • Pralinenschachteln für meine Omas
  • Neugier

 

Was packt man in einen Koffer, wenn man in seine Heimatstadt reist, die man das letzte Mal besucht hat, als man 12 Jahre alt war? Vielleicht etwas schickes zum Anziehen, damit man den Verwandten stolz seine Verwandlung präsentiert :-D. Auf jeden Fall eine Fotokamera, um die schönsten Momente zu dokumentieren, ach ja.. da fällt mir auf : die hab ich in der Packliste vergessen.
Doch so ist es nun mal beim „Ich packe meinen Koffer und nehme mit“-Spiel – so einiges gerät in Vergessenheit.

 

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Der Glanz der Lichterketten

Lichterketten. Weihnachtsklänge. Der Duft von Crêpe mit Nutella, gebrannten Mandeln. Baumstriezel, gerollt in Kristallzucker, Haselnüssen. Glückliche Gesichter, Kinder an den Händen ihrer Eltern. Weihnachten naht, die Familienzeit rückt näher. Der 1. Advent verstreicht. Menschen dekorieren ihre Wohnungen, hängen Lichterketten auf, denken an Weihnachtsbäume, Schneekugeln. Wird Weihnachten so wie letztes Mal ? Ein Fest im kleinen Kreis, irgendwie traurig und doch wunderschön. Alle beisammen und doch fehlt der Großteil. Ein Fest der Gegensätze. Schön verpackte Geschenke, liebevolle Umarmungen. Glühende Wangen vom Wein. Die Liebsten um sich, und doch sind nicht alle da. Man sagt, Weihnachten ist Familienzeit. Und doch ist sie nicht ganz da, die Familie. Und doch sind die Liebsten auch in Russland, verbringen dort ihr eigenes Weihnachten, inklusive Weihnachtsmann und „Snegurotschka“. Wir sind vollkommen und doch sind wir nicht ganz vollkommen. Die Wohnung mit lauten und leisen Stimmen, und doch fehlen einige wichtige. Werden wir irgendwann mal wieder alle zusammen Weihnachten verbringen? Das Fest der Familie, die besinnliche Zeit? Werden wir auch mal alle vor einem großen Weihnachtsbaum sitzen und alle unsere Geschenke auspacken, während im Hintergrund „driving home for christmas“ läuft. Und wo ist überhaupt dieses zuhause?