Monatsrückblick August

genossen & gereist: Eine Auszeit bei meiner Freundin Nora in Lüneburg mit einem darauffolgenden Urlaub in Ägypten mit Lisa. Den Sonnenuntergang im Urlaub, jeden Tag. Das Meer, die 39°- ja ich hab‘ es geliebt! Das „Ins‘ Meer rennen“ und reinhüpfen. Auch habe ich es soooooo genossen mit Lisa Hand in Hand während unserer Schnorcheltour vom Schiff ins Meer zu springen und es gefühlt 10x zu wiederholen.

gelacht: ganz ganz viel über Missgeschische und Pechsträhnen im Urlaub. Ganz viel über mich selbst. Und Am Ende des Monats mit einer Freundin im Umzugswagen, da wir hinten ohne Licht im Transporter saßen und uns vorkamen wie osteuropäische Prostituierte.

geweint: Die Ein oder Andere Träne vergossen wegen einer Schleimbeutelentzündung am Knie, weil sich das Ganze den kompletten Monat über gezogen hat, bis ich erst nach 4 Wochen eine Punktion bekam.

gegrübelt: Ich habe mein Studium abgebrochen und anfangs total viele Absagen von den neuen Unis bekommen, was mich echt zur Verzweiflung antrieb. Bis ich endlich einen Studiengangswechsel durchführen konnte und dieser genehmigt wurde.

trainiert: Training stand diesen Monat ausnahmsweise Mal nicht im Vordergrung, da mein Knie mich zu einer Zwangspause tyrannisierte, und ich im Urlaub auch noch eine miese Erkältung abbekam – und wenn ich trainiert habe, dann nur Oberkörper :-D.

getrunken: Ich bin ein absoluter Kaffee-Freak. Diesen Monat habe ich es so RICHTIG genossen, den Kaffee zu trinken und ihn in unterschiedliches Cafes ausprobiert, diesen Monat war ich wieder vermehrt im Cafe Zweitwohntsitz in Potsdam.

gegessen: Die Snickerstorte im Cafe Rosenberg in Potsdam, welch Schmaus!  (übrigens, jemand Interesse an einem Cafe-Guide aus Potsdam??)

getanzt: In Ägypten auf dem Schiff mit einem Ägypter, der mir Bauchtanz beigebracht hat.

geschrieben: In diesem Monat habe ich es wieder total genossen mein Tagebuch mit langen emotionalen Texten zu füllen, wenn mich was beschäftigte.

gelesen: so,so viel! Ich hab den Monat komplett ausgekostet, was das Lesen angeht.  Lisa hatte ihren halben Koffer voll mit Büchern, die wir alle aufgesaut haben :-D. Die Titel weiß ich leider nicht mehr, aber die Genres bewegten sich zwischen Liebe, Thriller, Schnulziger Romanze und erneut Thriller 😀

geschleppt: Zu guter Letzt bin ich Ende diesen Monats umgezogen und wie manche von euch wissen, ist das auch mit etwas Arbeit verbunden. Wir hatten zum Glück ganz tolle Hilfe von guten Freunden und haben geschleppt was das Zeug hält.

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Das Summen der Bienen

Ich… denke zu viel nach, wäge zu viel ab.

Verdrehe Gedanken in meinem Gehirn, bis die Zweifel mich anfangen aufzufressen, ich sie nicht mehr eliminieren kann, sie Kontrolle über mich ergreifen.

Ein Bienenvolk kreist über meinem Kopf, und ich höre ständig dieses summen, ganz leise und schwach fängt es an, bis die Bienen laut im Takt summen: „Mach es nicht“- schreien sie mir, die andere Hälfte schreit“Mach es“.

Ich denke zu viel nach, wäge zu viel ab.

Doch nach außen hin bin ich entschlossen, keine Träne ist geflossen.

Also pack‘ ich meinen Mut,

Mama zieht vor mir den Hut.

Packe meine 7 Sachen,

und werd‘ es einfach machen.

 

Ein Auszug aus meinem Tagebuch

 

 

Ich packe meinen Koffer …

… und nehme mit ?

Erinnert ihr euch an das Spiel, das man immer in der Schule in einem Stuhlkreis gespielt hat? „Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Meinen Kulturbeutel, 2 Paar Jeans, ein Kleid, meine schönsten Schuhe …“

Manchmal gerät bei dem Spiel etwas in Vergessenheit, manchmal überspringt man Dinge. Wie fange ich diesmal an ? Ich packe meinen Koffer und nehme mit:

  • ein großes Stück Mut, der mich dazu bringt, Menschen zu treffen, auf die ich schon so lange gewartet habe.
  • Aufregung bis in die Fingerspitzen
  • Kribbeln am ganzen Körper
  • Unentschlossenheit
  • Unsicherheit
  • einen halben Koffer Geschenke
  • Pralinenschachteln für meine Omas
  • Neugier

 

Was packt man in einen Koffer, wenn man in seine Heimatstadt reist, die man das letzte Mal besucht hat, als man 12 Jahre alt war? Vielleicht etwas schickes zum Anziehen, damit man den Verwandten stolz seine Verwandlung präsentiert :-D. Auf jeden Fall eine Fotokamera, um die schönsten Momente zu dokumentieren, ach ja.. da fällt mir auf : die hab ich in der Packliste vergessen.
Doch so ist es nun mal beim „Ich packe meinen Koffer und nehme mit“-Spiel – so einiges gerät in Vergessenheit.

 

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Über das Versagen

Ins kalte Wasser spingen, vielleicht wird es gelingen. Ohne wenn und aber. Nicht nachdenken. Die Grenzen testen. Doch was ist wenn ich scheiter? Und wie geh ich damit um? Fragen über Fragen. Die Gedanken stolpern in meinem Hirn, die Synapsen sind auf Hochtouren, bilden neue Verbindungen. Ich denk‘ , ich hab ein Powerbrain, es muss einfach funktionieren. Kein Scheitern in Sicht, 100 % geben.

Doch dann verfehlte ich das Ziel, Erfolg blieb aus – Der Plan war hin.

Gedanken drehen sich im Kreis und eine Frage ist’s die bleibt: Hab ich denn alles gegeben? Warst du mir einfach überlegen? Hab ich doch nicht genug geübt? Denn leider hat es nicht genügt. Gescheitert bin ich- das ist wahr , trotzdem geübt – ein halbes Jahr.

War’s Zufall ? Schicksal? Eins ist klar: Ich habs versucht zu springen, doch vielleicht sollt‘ es einfach nicht gelingen.

Pochende Perle

-weil ich Geschichten mag-

Hast du dich schon einmal gefragt, was deine tiefsten Wünsche sind? Oder hast du dir diese auch selbst schon erfüllt, bis dein Atem seine Geschwindigkeit bis ins Unendliche erhöht und dein Herz so stark rast, als würdest du gleich in 1000 Stücke explodieren?

Willkommen in meiner Nacht. Die Nacht, in der alles begann. In der ich begann, auf meine Gelüste zu hören und diese zu stillen, wie ein Durstlöscher.

Nathaniel küsste mich zart auf mein Schlüsselbein, liebkoste meinen Nacken, erforschte meine Brüste und wanderte immer weiter das Tal hinab. Seine Zunge umfasste meine Klitoris, bewegte sich auf und ab, währenddessen bewegte ich meine Hüfte im Takt mit, schneller, stärker. Ich wollte seinen Mund ganz nah an meiner Perle haben, wie ein Vakuum schloss er sich um mein liebstes Stück, bis ich anfing zu explodieren. In klitzekleine Teilchen. Das war erst der Anfang meines Durstlöschers. Ihr könnt es euch vorstellen wie ’ne Coke. Ein Schluck ist ganz lecker, aber hat man erst mal damit angefangen, will man auch die ganze Flasche.  Ich wollte ihn, mit allen seinen Fasern und Muskeln. Mein Arsch wollte von seinen männlichen Händen schon so lange durchgeknetet werden, und die Zeit war reif für ein kleines Abenteuer.

Ich schmiss ihn aufs Bett, er landete auf seinem Rücken und meine Augen beharrten auf diesem eisenharten Bauch, abgerundet mit pochenden Venen. Mein gieriger Blick wanderte weiter hinunter, bis zu meinem ganz persönlichen Schmuckstück, meiner eigenen Kugel Eis, die ich an diesem Abend ganz bestimmt nicht teilen würde. Nicht einmal mit meiner besten Freundin, nicht mal ablecken durfte sie. Das Eis war meins und ich würde es behutsam behandeln, würde nichts außer Acht lassen, würde alles aussaugen, bis auch der letzte Tropfen in mir verschwindet. Mein Mund schloss sich in sekundenschnelle um die Kugel, gleitete schnurstracks hinunter bis zum süßlichen Ende des Stiels, bis es meinen Gaumen berührte und ich wieder hochschoss. Ich umrandete die Spitze meiner Kugel mit der Zunge, spielend und fordernd. Ich gab ihm alles, wozu mein Mund fähig war bis ich sein Stöhnen hörte, seine Muskeln zucken sah. Oh Süßer, das Spiel war noch lange nicht vorbei. Ich zog das Eis am Stiel aus meinem Mund und setzte mich rittlings auf ihn drauf. Würde es ein guter Ausritt werden? Wild und holpprig? Galoppieren wir oder stölkern wir? Oh Baby, das such nur ganz allein‘ ich mir aus. Ich stöbere in meinem Inneren und höre auf meine Fantasie, die mir dreckige Befehle erteilt, die alle erfüllt werden müssen. Sonst werde ich bestraft und das wollen wir doch nicht, oder Baby?

Also ließ er mich auf sich reiten, galoppieren. Ich umfasste sein Eis am Stiel mit meiner Vagina und erzeugte ein Vakuum auf seinem Schwanz, er konnte gar nicht anders als meine Hüfte zu packen und ihn noch tiefer hineinzurammen, tiefer, bis es kein Morgen gab, bis mich die Lust so sehr packte, dass mir die Luft zum Atmen versagte und mir schwarz vor Augen wurde.

Also Baby, wag es ja nicht zu glauben, wir sind durch mit der Story. Du wirst mir alle meine Wünsche erfüllen. Ich werde sie dir in dein Hirn brennen, bis du mich aufschreien lässt und ich mich krümme und winsele, damit du aufhörst. Aber Baby, du hörst nicht auf, ja?

Lachen ist die beste Medizin

„Lachen ist die beste Medizin“ und „Humor ist wenn man trotzdem lacht“ also lach ich ziemlich oft über mich selbst. Zum Beispiel ist mir letztens die Haarbürste in die Kloschüssel gefallen und was blieb mir anderes übrig, als lauthals über mich selbst zu lachen, meine Tollpatschigkeit als etwas positives zu betrachten und über mich selbst zu schmunzeln.  Ich lache, nachdem ich gegen die Laterne knalle, da ich nichts besseres zu tun habe, als auf mein Handy zu starren. Ich gehe zum Paketshop, zeige meinen Ausweis, unterschreibe auf dem Display, dass ich mein Paket erhalten habe und verlasse wieder den Paketshop, ohne mein Paket. Ich fliege nach Bali, bei der Gepäckausgabe hängt ein schwarzer Bikini zwischen den Hunderten von Koffern. Wessen ausgefranster Bikini war das wohl? War ganz schön mitgenommen, das gute Teil. Halb zerrissen kämpte es um sein Überleben und alle schauten das Bekleidungsstück an, unterhielten sich darüber und lachten. Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken, dann lachte ich über mich selbst. Kann ja nur mir passieren, denke ich mir da immer (Und meiner Freundin Svenja, sie ist genauso ein Tollpatsch wie ich).

Aber irgendwie sind diese Momente erlebnisreich, unvergesslich, und bringen uns zum lachen. Und das ist doch eigentlich das Entscheidende. Statt jedes Mal vor Scham im Erdboden zu versinken, sollten wir stolz und mit erhabenen Hauptes weitergehen, während uns die Klopapierrolle noch am Schuh hängt, und über uns selbst lachen. Denn „lachen ist die beste Medizin“.

 

Wie ein Luftstrom

Was ist, wenn es Liebe ist?  Und was ist eigentlich Liebe? Ist sie überhaupt zu definieren?

Wie ein Luftstrom, eine starke Brise strömt sie auf dich zu, du kannst dich kaum halten, lässt dich mitziehen, wirbelst herum, fällst, stehst wieder auf. Dann folgt das schwere Atmen, deine Gehirnzellen stehen still – dein Herz arbeitet auf Hochtouren. Und es weiß nicht wohin, es weiß nicht wo links oder rechts ist, wo oben oder unten ist, was falsch oder richtig ist. Aber eins weiß es, die Liebe blebt und kommt, wie ein Windstoß, ein Luftzug, ein Hauch von Brise. Sie dreht und wendet sich um dich, bis sie fort weht, an einen anderen Ort, den du garnicht erahnen möchtest. Von dem du dich vielleicht sogar gefürchtet hast, in deinen Alpträumen, in den schlimmsten schwarzen Nächten hast du davon geträumt und es doch wieder beiseite geschoben, hinweg mit den Gedanken.  Und du fragst dich, ob es das war. Ob sie weggeht, nie wiederkommt, dich alleine tappeln lässt im Dunkeln. Du fragst dich, ob dich erneut ein Luftstrom packen wird, diese ganz bestimmte Brise, das Prickeln, die roten Wangen. Und vielleicht, ja vielleicht muss man abschließen, das Buch zuklappen. Dem Kapiten endgültig ein Ende setzen. Auf Reset drücken, und einen Neuanfang wagen.