Die ewige Suche nach Ausreden

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Wie oft hört man den Spruch – „Wir alle haben 24h, es kommt nur darauf an, was man daraus macht“. Und vielleicht, ja vielleicht mag der Spruch nervig klingen, man zieht ihn ins Lächerliche, denkt nicht über die Worte nach, schiebt den Spruch ganz schnell beiseite. Denn eigentlich wollen wir es uns nicht eingestehen. Dass wir wirklich alle das gleiche Zeitfenfster haben. Dass es an der eigenen Motivation mangelt, um sich zusammenzreißen und seine Sportsachen zu packen.

Was ist die Zeit? Sie ist irreversibel, „weder aufhaltbar noch wiederholbar“. Wie kann es sein, dass wir alle dieselbe Zeit haben, Menschen diese Zeit jedoch ganz anders wahrnehmen?

Das Problem ist nicht die Zeit, das Problem liegt in der Selbstmotivation und in Ausreden, in die man sich jedes Mal verstrickt.

Es gibt nur eine Frage, die man sich stellen muss: Will ich das wirklich?

Und wenn du es wirklich möchtest, dann setzt du alle Hebel in Bewegung und bewegst deinen süßen Hintern zum Ziel, arbeitest an deinen Zielen und säst den Erfolg.

Wie sagt man so schön? „Von nichts, kommt nichts“. Und es stimmt zu 100 %.  Es liegt in DEINER Kraft ob du morgens um 5 aufstehst und zum Sport gehst, ob du dich abends aufraffen kannst, durchbeißt, dranbleibst, oder ob du liegen bleibst.

Bleig liegen, ja. Aber bitte sag nicht, es ist unmöglich, du hast keine Zeit – nein, du hast keine Motivation.  Und das ist nicht nur auf den Sport bezogen, sondern auf alle unsere Lebensbereiche.

Stelle dir die Frage – Was ist meine Priorität? Und gestalte dein Leben danach.

Du hast keine Zeit für Freunde? Du hast keine Zeit für Sport? Dann ist dies nicht deine Priorität, bestimmt hast du andere Prioritäten …und weißt du was? Das ist auch gar nicht schlimm, aber BITTE verschone deine Mitmenschen von Ausreden.  Denn eigentlich versuchst du dich mit diesen Ausreden bei dir selbst zu entschuldigen, dich zu rechtfertigen, und ich frage mich wozu? Du hast dein Leben selbst in der Hand und die einzige Person, der du wirklich etwas beweisen solltest bist ganz allein du.

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„Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.“

Morgen fang‘ ich damit an, mich gesund zu ernähren.

Nicht mehr in ungesunden Kreisen zu verkehren.

Fernbedienung auf dem Tisch

Die Pizza knusprig und ganz frisch

Die Jogginghose schön umrundet

die Pfunde, weils so deftig mundet. „„Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.““ weiterlesen

Bis ans Limit

5.15: Der Wecker reißt mich aus meinem Schlaf,  die Augen sind kaum zu öffnen, als wären sie ein fremdes Körperteil, das nicht gehorchen will. Funktionieren, aufstehen, einfach funktionieren.

Badezimmer, anziehen, Kaffee. Nicht nachdenken, bloß keine Gedanken daran verschwenden, dass ich noch schlafen könnte. Noch ein bisschen, ein paar Minuten vielleicht? Nein, aufstehen, anziehen, Kaffee.

5.40: Mit der Sporttasche über der Schulter laufe ich los, Treppen runter, auchwachen, beeilen. Bloß nicht zu spät kommen, sonst war alles umsonst. In der Tram: wachbleiben, nicht nachdenken, Musik rein, Welt aus.

6:00: Hallo Langhantel, hallo Kurzhanteln, hallo liebes Fitnessstudio – dann wollen wir mal.  Bloß nicht nachdenken, nicht die Gedanken schweifen lassen, trainieren, 100% Gas geben, Fokus.

Und dann, duschen, schminken, fertig machen und zur nächsten Tram düsen, aussteigen, umsteigen, Bus nehmen. Wieder rennen. Personaleingang, Tasche verstauen, los gehts. Lächeln aufsetzen, freundlich sein. „Hallo, wie kann ich Ihnen behilflich sein?“

21:00: Daheim. Abendessen, vorkochen.

5:15: Der Wecker reißt mich aus meinem Schaf..

Aufstehen, anziehen, Kaffee. Nicht nachdenken.

Es ist nicht so, dass ich nicht liebe, was ich mache. Ich liebe den Sport, die Gewichte, die Kraftsteigerung, den Muskelwachstum. Das Gefühl, das der Sport mir gibt. Aber ich muss mich zusammenreißen, aufstehen, anziehen, Kaffee. Nicht nachdenken. Ist es einfach? Nein. Mache ich es gerne? Auch nicht immer. Aber manchmal muss man Umwege gehen, über Stock und Steine springen, Zähne zusammenbeißen und es einfach machen. Nicht darüber nachdenken. Denn das ist das, was „die Spreu vom Weizen“ trennt. Der Weg ist nicht immer einfach, es kostet einen Nerven, Kraft, und an diesen Tagen auch Schlaf. Aber es zahlt sich aus, mach stärker – von innen und von außen, disziplinierter.

John Reed Fitness

Heute habe ich ein neues Fitnessstudio ausprobiert, und war hin & weg! Wer im Mc Fit trainiert weiß, wie heftig die Lichtverhältnisse sind :-D, das war auch beim John Reed der Fall. In Berlin gibt es 2 Studios, 1x am Gesundbrunnen und 1x am Prenzlauer Berg. Ich habe das am Gesundbrunnen ausprobiert. Es ist, verglichen zu meinem Studio, richtig groß und das coole an dem Studio ist, dass ständig laute Musik spielt und an den Wochenenden auch ein DJ auflegt. Für Musikjunkies wie mich – die perfekte Wohlfühloase. „John Reed Fitness“ weiterlesen

Grundregeln für den Bootyaufbau

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Eigentlich sind es zwei grundlegende Sachen:

  1. Training
  2. Essen

Wer denkt, er kann von ein paar Knäckebroten mit Putenbruststreifen einen Hintern aufbauen,kann noch lange warten.Und ja, die Genetik spielt zwar eine Rolle, welch Glück man hat. ABER mit Fleiß, Disziplin und harter Arbeit kann jeder sein persönliches Ziel erreichen ( es zumindest so gut es geht versuchen). Ein Hintern kommt nicht von heute auf morgen, es steckt eine Menge Arbeit dahinter, genauso wie bei allen anderen Körperteilen. Man wacht nicht eines Morgens auf und hat den Booty des Jahrhunderts. Man muss dafür arbeiten, jeden Tag aufs Neue.

„Grundregeln für den Bootyaufbau“ weiterlesen

Die Königsdisziplin – Klimmzüge

Klimmzüge sollten bei keinem Training fehlen, sie bilden eine Basisübung des Krafttrainings und formen den gesamten Oberkörper. Jedoch sind sie nicht für jeden leicht zu erlernen. Auch ich habe immernoch Schwierigkeiten, manchmal schaffe ich 5, zu guten Zeiten 10 und dann wieder nur 3.

Der Schlüssel zum Erfolg: CONSISTENCY IS KEY!

Griffarten:

weiter Griff – Rückenbreite

enger Griff – Rückentiefe & Bizeps

schulterbreit – beides

Ich möchte euch ein paar Tipps zeigen, wie ich es geschafft habe, sie nach und nach zu lernen.

  • Latzug schwer + Rückentraining mit schweren Gewichten
  • Hüpfen und so lange wie möglich an der Stange festhalten
  • Negativv-Klimmzüge: Lasst euch nach dem festhalten langsam runter
  • Deuserband: Mit dem Band könnt ihr extrem viele Übungen machen (perfekt für unterwegs). Ihr könnt es oben an der Klimmzug-Stange befestigen und dadurch die Klimmzüge erleichtern
  • Falls ihr kein Deuserband habt, nehmt euch einen Partner, der sich hinter euch stellt und eure Füße festhält. Dieser kann euch dann super bei den letzten Sätzen helfen. Das hat bei mir am besten funktioniert.