2 days in Budapest

Ich habe mich auf eine kurze, aber doch intensive, Reise nach Budapest begeben. Gebucht habe ich die Flüge über Ryanair.de und habe insgesamt 30 Euro bezahlt. Das Flugzeug war wirklich klapprig und so saß ich dann da, zusammengequetscht aber voller Neugier, die Hauptstadt Ungarns zu erforschen. Ich wollte schon seit etwa 2 Jahren nach Budapest reisen, ich war immer vollkommen fasziniert von den Bildern des Parlaments, direkt an der Donau.

Transport in Budapest

Angekommen in Budapest nahm ich den Bus 200 E vom Flughafen. Mit diesem Bus fährt man bis zur letzten Station und von dort aus muss man noch einmal zur Metro, um direkt in die Innenstadt zu gelangen. Anfangs war ich komplett verloren und musste erstmal Geld wechseln. Ein 10er Fahrtticket kostet umgerechnet ca. 10 Euro, das Ticket sollte für die Zeit in Budapest ausreichen, da man so ziemlich alles zu Fuß erreichen kann- und ich laufe gerne viel in fremden Städten und erkunde die Gegend.

Unterkunft

Ich habe mir eine Unterkunft bei airbnb.de gemietet und wohnte bei Aurelien, einem sehr netten Künstler. Die Wohnung war ein Augenschmaus, ich war komplett hin & weg und vermisse jetzt schon das Design. Sie war komplett im Vintage-Stil eingerichtet und ich habe für 2 Nächte 30 Euro bezahlt- es lohnt sich immer nach günstigen Preisen Ausschau zu halten und nicht direkt ein Hotel für 50 Euro die Nacht zu buchen.

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Nach einer kurzen Verschnaufpause begab ich mich in die Innenstadt und lernte einen Tour-Guide kennen, der dann ein paar Fotos von mir schoss und mich über die ganzen Sehenswürdigkeiten der Stadt aufklärte.

FOOD

Bevor ich meine Wohnung fand, begab ich mich in ein Café in der Muzeum Krt. 7.

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Es ist sehr süß eingerichtet und hat 2 Stockwerke, sodass man von oben das Treiben der Straßen beobachten kann.

Die besten Baumstriezel

Eins meiner größten Ziele (#fressmaschine) war ein Besuch in einem Café, welches Kürtoscalas herstellt. Das Café befindet sich in der Straße Vaci utca 31.  Als ich es betrat wehte mir ein Geruch von Zimt und Vanille entgegen und ich wusste – das ist mein Ort, das war wohl eins meiner Argumente gewesen, nach Budapest zu fliegen.

Wenn man dann den Baumstriezel auf der Zunge zergehen lässt und  die prickelnde Mischung aus Zimt, Zucker und Teig schmeckt, weiß man – man ist im Paradies angekommen.

The Donut Library

Als ich das Café sah, habe ich mich direkt verliebt. Ich bin ein kleiner Bücherwurm und der Mix aus Büchern und Donuts ist unschlagbar. Zu empfehlen ist definitiv der Nutella Donut.

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Brunchen im fekete

Das Café fekete befindet sich in der Muzeum Krt. 5, ca. 3 Gehminuten von der Astoria M. Es ist ein kleiner Hipster-Laden mit Hipster-Gästen und leckerem Essen. Die Auswahl ist zwar nicht riesig, aber es gibt einige Eivariationen, VIELE Nachtischoptionen und auch Pancakes.

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Tuning Bar & Burger

Haltet euch fest, jetzt kommt das unfassbar beste Gericht der Welt – Burger. Jeder, der mich etwas besser kennt weiß: Ich bin verliebt in Burger. Saftige, leckere Burger auf einem knackigen Brötchen und ohne Süßkrartoffel Pommes geht auch nichts. Ich esse auch gerne vegetarische oder vegane Burger, und diese schmecken ( kommt drauf an wo) auch wirklich gut. Aber nichts kommt gegen saftige echte Burger an.

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Ich kann euch dieses Restaurant / Bar nur ans Herz legen. Die Bar habe ich auf Tripadvisor ausfindig gemacht, es gab mehrere gut bewertete Lokale, aber als ich die Bilder von Tuning Bar & Burger sah, war ich hin & weg und wusste – das ist mein „place to be“.

3 Gänge Menü

Budapest ist berühmt für seine günstigen Menügänge. Ich habe während einer Tour 2 Männer aus Amerika kennengelernt , mit denen ich genüsslich im Drum Café speiste. Das Café befindet sich im hippen jüdischen Viertel. Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise hat uns insgesamt pro Kopf 7 Euro gekostet und wir sind fast geplatzt.

Tolle Orte

  • Das Patlament

Jeder der in Budapest ist, MUSS sich das Parlament anschauen. Man kann dort auch eine Führung zu bestimmten Uhrzeiten machen, das hab ich leider nicht mehr geschafft, soll jedoch ziemlich interessant sein.

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  • Die Markthalle

Die Markthalle ist berühmt für sein frisches Obst und Gemüse. Es ist ein Treffpunkt der Einheimischen.

  • Buda Castle

Ihr habt einen unfassbar tollen Ausblck vom Castle und es ist jede steile Treppe wert.

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  • Szent István Bazilica

Die Bazilica ist atemberaubend schön, ein must-do für jeden Touristen. Das Gebäude haut einen regelrecht um und fasziniert.

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  • Das jüdische Vietel

Die Einheimischen erzählen voller Stolz von dem jüdischen Viertel. Es gehört zu den schönsten Vierteln in Budapest – zu Recht!

Das jüdische Viertel ist voll von Ruinen.Pubs, koscherem Essen, kulinarischen Spezialitäten, Häusern, die aussehen wie aus der Sowjetunion, Biergärten, Synagogen und vielen jungen Menschen. Ich habe eine Führung durch das jüdische Viertel gemacht(dazu später) und war sehr trarurig, dass ich dieses Viertel nicht schon vorher erkundet habe. Es bietet unfassbar viele Ess- und Trinkgelegenheiten, die Leute sind alle gut drauf und unterhalten sich gerne und es macht einfach Spaß, durch das jüdische Viertel zu schlendern und es aufzusaugen :-).

Mein Geheimtipp

Macht bei einer Free walking tour mit!

Es ist eine unfassbar gute Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen und neue Orte zu erkunden, die man ansonsten einfach verpasst hätte. Ich habe zuvor bei einer free walking tour in Berlin mitgemacht. Obwhol ich die Sehenswürdigkeiten in Berlin schon kenne war es eine tolle Erfahrung , denn ich habe viel von der Stadt erfahren, was ich vorher nicht wusste. Die tour guides finanzieren sich durch die Trinkgeler, die am Ende der Tour „gespendet“ werden. Man belohnt seinen tour guide mit dem Trinkgeld und einem für sich angemessen Preis, so kann man selbst entscheiden, wie viel einem diese Tour wert war. Unser tour guide hat s-e-e-e-h-r viel geschichtliches erzählt, aber er hat uns auch die Highlights der jüdischen Viertels gezeigt und uns in Untergründe geführt , die sich als Kneipen und Clubs entpuppten. Es war wie eine kleine Welt für sich, wirklich schön. Ein ganz wichtiger Pluspunkt, der euch überzeugen sollte, bei einer free walking tour teilzunehmen, ist der Kontakt mit anderen Leuten. Wir waren eine sehr kleine Truppe, sodass wir alle ins Gespräch kamen. Ein Pärchen aus Griechenland war dabei, und dann waren da noch Paul aus Colorado und George aus New Jersey.

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Nach der Tour gingen wir gemeinsam was essen und verbrachten den ganzen Tag miteinander. Ich erfuhr viel über Colorado, über das Reisen um die ganze Welt und bekam eine Einladung in die USA – vielleicht wird das ja mal ein zukünftiges Reiseziel. 🙂

Ich bin wirklich happy, dass ich mir diesen kleinen Budapest Traum erfüllt habe und die Stadt endlich selbst mit eigenen Augen sehen konnte. Ich komme bestimt mal wieder, aber dann im Frühling, damit ich mit den Fahrrad durch die Stadt cruisen kann und bei Frühlingsluft durch das jüdische Viertel stöbern kann :-).

In der Zwischenzeit könnt ihr euch gerne mein Video zu dem Trip anschauen.

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2 Kommentare zu „2 days in Budapest

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